Honda VT 500 E

Come Out on this Fine Honda

Nachkommen

Die VT‑500-Familie war komplett neu konstruiert ohne Vorfahren in der Honda-Modellpalette. Das VT‑500-Marktsegment hatte Honda davor mit der CX‑500/​650-Fam­ilie beackert, die technisch aber nichts gemeinsam hatte mit der PC08/10/11 außer dem Prinzip ›flüssigkeitsgekühlter V2‑Motor und Kardan­antrieb‹. Aber Nach­kommen, die hatte die VT 500.

NTV 650 (Revere)

1988 kam Honda mit einem Nachfolger der PC11 heraus, der NTV 650 Revere (RC33), ebenfalls mit dem mit der VT 500 eingeführten 52°‑V2‑Motor – dies­mal mit 650 cm³ Hubraum – und Kardanantrieb. Sie wurde – nach einer drin­gend not­wendigen Modellpflege nach dem ersten Verkaufsjahr – tat­säch­lich ein ech­ter Er­folg für Honda und wurde der Inbegriff des zu­verlässigen, ›un­kaputt­baren‹ Motor­rads.

Eine Honda NTV 650, offensichtlich nicht gerade die bestgeputzte und trotzdem nicht wirklich gammeligHonda NTV 650

… und mehr

Den – natürlich laufend modernisierten – 52°‑V2‑Motor setzte Honda in den Jahren nach 1987 in diversen, teilweise sehr erfolgreichen Modellen ein: außer in der er­wähnten NTV 650 noch in den Modellen

Dies galt bis ins Jahr 2013: Honda verwendete einen solchen Motor in der Deauville, inzwischen mit 700 cm³, Einspritzung und Kataly­sa­tor. 2014 war dann aber nach über drei Jahrzehnten Schluss für die 52°‑V2‑Motoren bei Honda, jedenfalls im Deutschlandprogramm.

NT 650 Hawk

Meine Favoritin unter den VT‑Nachkommen mit dem 52°‑V2‑Motor ist ja die NT 650 Hawk GT 647 (RC31) – die und ihre jüngere, noch etwas flottere Schwester Bros (auch unter RC31 geführt) gab es in Deutschland nur als Parallel­import– ein bekannter Spezialist dafür war und ist Motorrad-Wagner; auf der Site des Unter­nehmens sind immer interessante, hierzulande unbekannte japa­ni­sche Mo­tor­räder zu sehen.

Sie hat was, die Hawk, auch wenn eine schmierige Kette zu versorgen ist: Alu­mi­nium­rahmen, Einarm­schwinge, schicke Felgen, knackiger Stummel-Endschall­däm­pfer und natürlich die gute Honda-Verarbeitung.

Aber wie so häufig, wenn ich irgendwas nett finde, finden das andere auch. So wird die Hawk heute noch vergleichweise richtig teuer gehandelt. Für das Geld, für das man eine konkrete Hawk ausgeben soll, findet sich immer eine bessere (Mo­tor­­leistung, Fahrwerk, Bremsen), wesentlich jüngere, leichtere und moder­ne­re Suzuki SV 650 mit gesicherter, preisgünstiger Ersatzteilversorgung. Oder – obwohl auch für Trixies Liebhaberpreise aufgerufen werden – eine ebenfalls jüngere, wesentlich stärkere Yamaha TRX 850 mit ordentlichem Wind­schutz.

Aber wo kämen wir hin, wenn jeder ’ne Suzuki Bandit fahren würde, nur weil bei denen das Preis-Leistungsverhältnis so unschlagbar ist.


Der Tag mit der Street Triple

Street Triple von vorn

Die Triumph Street Triple war schon immer einer meiner the­o­re­­ti­schen Favo­ritinnen unter den neu­­modernen Motor­rädern: sie ist

  • leicht,
  • nackt,
  • verfügt über mehr als ausreichend Leistung,

Weiterlesen …

Historische Dokumente

Kundendienstheft

Hier ist die Abteilung ›Museum‹: es gibt Dokumente zu sehen, die keiner braucht, aber doch gern vorgezeigt werden wollen.

Weiterlesen …

Der Kauf

Fahrplan

Ein Tag im Mai 2004. 4:00 Uhr, der Wecker piept. Viele Stunden vor seiner üb­lichen Dienstzeit. Aber es gibt einen guten Grund! In der Brief­tasche war­ten zwei Zet­tel auf ihren Ein­satz:

Weiterlesen …