Honda VT 500 E

Come Out on this Fine Honda

Leben nach der VT 500 E?

›Und? Willst du ewig auf deiner VT rumrutschen?‹

Also, eigentlich sind mir 50 PS inzwischen zu wenig. Ich hänge dem allgemein verbreiteten Wunsch nach den Traummaßen 80 PS/80 Nm/180 kg nach, die ein Land­straßen­motorrad haben sollte. 50 PS sind für meinen Geschmack nur gerade eben ausreichend auf der Landstraße. Ich muss die Maschine zu häufig auswrin­gen, um etwa den Kurvenschleicher mit seinem Passat TDI auf der kurzen Graden zwischen zwei Kurven überholen zu können. Einmal hat mich sogar ein (allerdings mutmaßlich getunter) TDI‑T5 beim Durchzug ab 70 km/h völlig versenkt – machte aber in dem Fall nichts, ich hatte nicht genug Lebens­ver­neinung in mir, um dem dann auf der Landstraße folgen zu wollen; er stand also hinterher vor der ersten Kurve nicht im Weg rum.

Das mit dem Kardan hab ich mir abgeschminkt – es würde wohl einen auto­matischen Kettenöler mit angehängtem Motorrad geben. Im Augenblick würd ich zwischen Triumph Street Triple und Kawasaki Versys schwanken, könnte mich aber auch mit einer Suzuki SV 650 N anfreunden. Sehr schön finde ich auch die Yamaha TRX 850 – da scheint mir das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut zu sein, und den ›80 PS/80 Nm auf 180 kg‹ kommt man schon recht nahe mit einer Trixie – es hapert nur ein bisschen an ihren Pfunden.


Die Geschichte der VT 500 E

PC vor Störbrücke

Die Honda VT 500 E (Honda-interner Code: PC11) wurde von 1983 bis 1987 in Deutsch­land ver­trie­ben. Laut MOTOR­RAD 2/1992 wurden rund 4500 Ein­heiten ver­kauft. Der Listen­preis be­trug 1983 6798 DM plus 155 DM Nebenkosten,, was 3555 Euro ent­spricht.

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Nachkommen

Honda NTV 650

Die VT‑500-Familie war komplett neu konstruiert ohne Vorfahren in der Honda-Modellpalette. Aber Nachkommen, die hatte die VT 500.

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