Honda VT 500 E

Come Out on this Fine Honda

MO

Nachdem ich viele Quartale abwechselnd an der MO und an meinen Recherche­künsten gezweifelt hatte, haben sich dank der diversen fleißigen Ebay-Auto­mobilia-Verticker doch noch einige zeitgenössische Artikel zur PC11 in der MO angefun­den:

MO 9/1983: ›Doppel gemoppelt‹ – eine eineinhalbseitige Vorstellung der VT 500 E und der VT 500 C. (Der genauere Inhalt ist mir nicht bekannt.)

MO 1983 12MO 12/1983: vierseitiger Vergleichstest mit der BMW R 80 T. Für die PC11 spra­chen: kultivierter Motor, Fahrleistungen, Verbrauch, reaktions­armer Kardanantrieb und der Preis, gegen sie die Notwendigkeit, ein Gepäck­system im Zu­be­hörhandel erwerben zu müssen anstatt eines aus der Honda-Zubehörliste nehmen zu kön­nen (?!?), eine zum Fading neigende Bremse, eine schlechte Verarbeitung, der gerin­gere Kom­fort, ein hakeliges Getriebe und ein Zünd-Lenkschloss, das als Witz em­pfun­­den wurde (?!?). Gewinnen lassen hat die MO die BMW und hat dafür vor allem das wesentlich bessere Fahrwerk ange­führt.

mo-1984-09MO 9/1984: sechsseitiger 20.000‑km-Dauer­test der PC11. Nicht gepasst haben den Testern der Blinker­schalter mit angeblich ungenügen­der Mittelrastung, die mangelhafte Dämpfung der Federbeine, mal wieder das Zünd-/Lenker­schloss inklusiver abgefallener Schrauben, das Blenden der Fernlichtkontroll­leuchte, Auspuff­patschen, die nur knapp aus­rei­chen­de Bremse – all die Sachen, die wir heute ja alle kennen. Positiv wurde vermerkt: Sitzposition, Motorlauf, Spritzigkeit, gute Stra­ßenlage, wenig Reifen­verschleiß. Fazit nach Motor­demontage: der wäre samt Ge­triebe und Kupplung noch gut gewesen für weitere 20.000 bis 25.000 Kilometer – wenn die dusseligen Tester ihm nicht durch Fahren mit zu wenig Öl das Genick gebrochen hätten. Wie viele andere Zeitschriften zog auch die MO den Vergleich zur CX 500: der gegenüber stellte die PC11 ›ein(en) Fortschritt, ohne Zweifel‹ dar.

mo-2010-12MO 12/2010: Jaha, 2010! Eine PC11 hat es doch tat­sächlich noch in der Neuzeit aus­führ­lich in die MO geschafft. Der um­fang­reiche Um­bau des Forums­kollegen ›Bernd‹ (der auch im rich­tigen Leben Bernd heißt) wurde in einem mehr­sei­ti­gen Artikel vorge­stellt, als ›Budget beauty‹ – also Schönheit zum kleinen Tarif – und gleich mit dem Namen ›Tonn-Honda VT 500 E‹ be­lie­hen – und jetzt steht sie in einer Reihe mit den ganzen Egli-, Rick­man-, Eckert-, Martin- und Seeley-Hondas :‑) Den Werde­gang von Bernds Beauty kannst du übrigens auch reich be­bildert und kommentiert & besprochen im VT-500-Forum nachvoll­ziehen. Und hier auf dieser Site wird sie ebenfalls vorge­stellt.


Der Kauf

Fahrplan

Ein Tag im Mai 2004. 4:00 Uhr, der Wecker piept. Viele Stunden vor seiner üb­lichen Dienstzeit. Aber es gibt einen guten Grund! In der Brief­tasche war­ten zwei Zet­tel auf ihren Ein­satz:

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Nachkommen

Honda NTV 650

Die VT‑500-Familie war komplett neu konstruiert ohne Vorfahren in der Honda-Modellpalette. Aber Nachkommen, die hatte die VT 500.

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VT 500 auf der Nordschleife oder: Kurvensuhlen am Ring

Reinhard (Riederer) alias superbikeschreck hat – natürlich mit seiner umgebauten PC08 – die Nordschleife des Nürburgrings in Angriff genommen und erzählt hier die Geschichte …

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