Honda VT 500 E

Come Out on this Fine Honda

Kniewärmer

Kniewärmer von Polo

›Hu, jetzt wird’s aber richtig BMW-rentnermäßig? Echt Kniewärmer, du meinst nicht Knieschleifer?!?‹

Nein, äh, ja, schon damals, in der Achtzigern, bescherte mir das Motorradfahren in Knien und Hüften rheumaartige Beschwerden. Daher hab ich mir gleich zu Beginn meines zweiten Motorrad­karrerien­abschnitts Kniewärmer (aus Gore-Wind­stop­per-Material) besorgt, zur Abwechslung nicht bei meiner Lieblingsluise (deren sind aus Neopren und tragen zu sehr auf), sondern bei Polo. Die Teile heißen ›Warm Knee‹ und werden unter der Handelsmarke ›Bikers‹ verkauft; die Ver­sor­gung ist nicht soo zuverlässig – in manchen Jahren führt Polo sie im Sortiment, in anderen nicht; im Augen­blick (Winter 2013/14) kann Polo anscheinend liefern.

Kniewärmer (Polo 2004)Kniewärmer (Polo 2004)

2004 kosteten diese Kniewärmer schon stolze 30 Euro, im Februar 2010 dann bereits 35 Euro – das waren 70 DM in echtem Geld für zwei kurze, mutmaßlich zu typischen Fern­ost­löhnen gefertigte Textilschläuche in nicht zu guter Qualität – nach 20.000 km sind schon diverse Nähte aufgegangen. Ein typisches Beispiel, wo nach meiner Mut­maßung Hersteller, Lizenzgeber (Gore) und Handelskette beim Blick in den Kata­log irre kichern ob der abgefahrenen Differenz zwischen Ver­kaufs­preis und Pro­duk­tionskosten, die die drei sich teilen dürfen.

Zwischendurch war übrigens Hein Gericke eingesprungen (HG gehört seit An­fang 2009 nach einem ›Management-Buyout‹ bei HG nicht mehr zum selben Konzern wie Polo) und konnte für nur 15 Euro Kniewärmer anbieten, die im Kata­log ziemlich so aussehen wie meine 2004 bei Polo erworbenen und die ebenfalls aus teurem Gore-Wind­stopper gefertigt sind. Aber heute (Anfang 2014) gibt es die nicht mehr in HGs Sortiment.

Wenn es unbedingt die ›Bikers Warm Knee‹ sein sollen: Google findet für dich auch andere Bezugsquellen. Ähnliche Kniewärmer findest du beispielsweise bei IXS. Auch im Bereich Fahrradbekleidung könntest du fündig werden.

Aber wo immer ich sie kaufen müsste, die Kniewärmer – ich steig nie mehr ohne aufs Motorrad, jedenfalls nicht unter 28 Grad im Schatten. Wenn ich es doch mal vergesse, rächt sich das umgehend – der kalte Wind zieht so richtig schön durch die Nähte an den Knien meiner Lederhose hindurch und kühlt die Knie aus.

Die erwähnten Hüftbeschwerden sind bislang nicht wieder aufgetreten. Ich ver­mute, da regelt die Jacke. So schöne, warme für kleines Geld wie heute gab’s frü­her ja nicht, jedenfalls hatte ich keine. Da tat es bei mir neben einer guten Erbo-Lederjacke, die eh nur bis zur Taille langte, eine Belstaff-Jacke. Die war mehr stil­vollpasste nämlich bestens zu meiner unvergessenen XS 650 als funk­tio­nell, so im Rück­blick.


Zeituhr

Uhr, Moto Detail

In den Achtziger waren die Schmal­hänse, die zuständig für die Aus­stat­tung von Mo­tor­rä­dern wa­ren, noch gei­zi­ger als die heute. Eine Zeituhr fand sich viel­leicht an 'ner Gold Wing oder einer R 100 RS, nicht aber an Bau­ern­motor­rä­dern wie der PC11.

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Sommerjacke – Polo Drive Mohawk Sommer Jacke (Modell 2011)

Sommerjacke

Hab ich doch all die Jahre immer – bei Kälte, Regen, Wind uunnd Hitze – meine fette Roleff-Jacke getragen. Das musste sich mal ändern.

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