Honda VT 500 E

Come Out on this Fine Honda

Sommerjacke – Polo Drive Mohawk Sommer Jacke (Modell 2011)

Hab ich doch all die Jahre immer – bei Kälte, Regen, Wind uunnd Hitze – meine fette Roleff-Jacke getragen. Das Futter musste immer drin stecken, weil die Jacke sonst überhaupt nicht sitzt; die Membran allerdings kann man unabhängig vom Futter herausnehmen und ist auch in der Regel draußen. Diese Möglichkeit war auch der Grund gewesen, mich für diese Jacke zu entscheiden.

Dann irgendwann war es mir das dann doch im Sommer zu ungemütlich warm geworden darin, und ich hab mich nach einer dieser flötigen, völlig unsicheren, aber dafür luftigen Textilsommerjacken umgesehen. In irgendeinem Test (im Jahre 2011) hatte Polos Drive Mohawk Sommer Jacke (alles Analphabeten, diese Produktnamenerfinder?) ordentlich abgeschnitten. Und als es dann eine dieser 20%-Winterrabatt-Aktionen gab, hab ich – nicht ohne zusätzlichem Einsatz eines 10‑Euro-Gutscheins :‑) – zugeschlagen und diese Jacke erworben.

›Polo Drive Mohawk Sommer‹ von vorn›Polo Drive Mohawk Sommer‹ von vorn  ›Polo Drive Mohawk Sommer‹ von hinten›Polo Drive Mohawk Sommer‹ von hinten

Ausgestattet ist sie mit ordentlich viel weitmaschigem Gewebe (neudeutsch: ›Mesh‹) an Brust, Rücken und Ärmeln, mit Lederbesatz an Ärmeln und Schultern, Protektoren an Schultern und Ellenbogen sowie einer (sehr dünnen, Wind ab­wei­senden) Innenjacke, die leicht zu entnehmen ist und dann in einer Tasche am Rücken verstaut werden kann. Dazu gibt es vier Außen- und zwei Innentaschen, einen kurzen Verbindungsreißverschluss zur Hose und garantiert keine Wind- oder gar Wasserdichtigkeit.

›Polo Drive Mohawk Sommer‹ von innen mit halb ausgebautem Futter›Polo Drive Mohawk Sommer‹ von innen mit halb ausgebautem Futter  ›Polo Drive Mohawk Sommer‹, Tasche & Verbindungsreißverschluss›Polo Drive Mohawk Sommer‹, Tasche fürs Futter & kurzer Verbindungsreißverschluss

Mit einem dünnen Fleece-Pullover und eingesetzter Innenjacke kann ich sie ab 15° C gut fahren (allerdings mit Lederlatzhose und Protektorenweste, die ja beide auch wärmen), nur mit Funktionsunterhemd drunter und ohne Innenjacke ist es auch noch bei 25° C im Schatten prima auszuhalten.

Aufgefallen ist mir, wie erstaunlich wenig Widerstand solch eine kurze, wenig bis gar nicht gefütterte Jacke dem Fahrtwind entgegensetzt im Vergleich zur volu­mi­nösen, langen Roleff-Jacke. Höhere Geschwindigkeiten > 120 km/h sind gleich viel besser aus­zuhalten, und die Maschine liegt dabei auch viel stabiler ohne das Jacken­­groß­segel oben drauf, über das der Fahrtwind unerwünschte Kräfte ins Fahr­werk ein­leitet.

Insgesamt muss ich sagen: solch eine Sommerjacke lohnt sich unbedingt. Ich frage mich, wie und warum und ob ich sie ausgehalten hab, all die heißen Tage in der dicken Jacke.

Langzeiterfahrungen in Sachen Haltbarkeit gibt’s natürlich noch keine; die Reiß­verschlüsse sind schon mal nicht von YKK (sondern von YBS, der Name erinnert sicher nur gaaaanz zufällig an die alteingeführte Marke YKK). Ich kann aber jeden­­falls schon mal berichten, dass Insektenleichen sich auf einer hellen Jacke noch viel weniger gut machen als auf einer dunklen/schwarzen :‑)


Noch’n Helm – HJC R-Pha Max

hjc anreisser

Tja, hab ich doch meinen guten alten Schuberth Concept in Rente geschickt und einen HJC R‑Pha Max ins Rennen geworfen. Mit meinen Erfahrungen damit will ich selbstredend nicht hinter den Berg halten.

Weiterlesen …

Protektoren zum Nachrüsten

Meine prima, inzwischen schon antike und soooo uncoole Latz­lederhose aus dem Jahre 1982 passt mir immer noch (hohoho!), ist/war aber natürlich völlig pro­tek­to­ren­los.

Weiterlesen …