Honda VT 500 E

Come Out on this Fine Honda

Stiefel – Daytona Travel Star GTX

Daytona Travel Star GTX

Der Prototyp des deutschen Motor­rad­fah­rers fährt einen BMW-GS-Boxer, trägt einen Helm von Schu­berth, Hand­schuhe von Held und Stie­fel von Daytona.

Das mit dem ›Geräteträgereine spöttische Be­zeich­nung für o. g. BMWs wg. ihrer An­mu­tung‹ wird nie was bei mir, aber bereits bei der Helmwahl war ich immerhin schon mal mit dem Prototypen kompatibel gewesen, ehe ich mich für ein Produkt aus koreanischer Qualitätsproduktion entschieden hatte. Und seit der Saison 2008 hab ich bei den Stiefeln nachgezogen, nachdem es seit Beginn meiner Lauf­bahn ori­ginal beim Bund, äh, er­schlichene Knobelbecher tun muss­ten.

Damit hatte ich mich allerdings nie wohl gefühlt: die Nähte waren so grob gesetzt, sodass es zwischen Sohle und Schuh reinzog, dem Regen hatten sie nichts ent­gegen­zusetzen, und sie wären mutmaßlich beim erstbesten Unfall sofort von den Füßen geflogen, weil sie nicht eng genug sitzen. Und die Füße sind die am mei­sten gefährdeten Körperteile bei Motorradunfällen, lässt sich ja auch denken, und de­ren Schutz sollte also wohl überlegt sein.

Die bestimmt deutlich sichereren Evo-Modelle von Daytona waren mir aber doch zu teuer. Jetzt ziert also seit zwei Saisons ein Paar Daytona Travel Star GTX meine Füße; die habe ich gewählt, weil sie den höchsten und damit am besten schüt­zen­den Schaft haben im restlichen Daytona-Programm. Ich kann nur Gutes berichten. Gute Passform (die Größe 42 ist wie gemacht für jemanden, dem ansonsten Clarks-Schuhe in Größe 8,5 so gut passen, dass er sie sogar im Ver­sand­handel erwerben kann), ordentliche Ver­arbeitung, im Hochsommer tat­sächlich aus­zu­halten trotz der Gore-Tex-Folie, bei 10  °C im kalten Herbst (mit dicken Socken) ausreichend warm, und ich kann damit auch problem­los gehen.

Daytona Travel Star GTX, ungeputztDaytona Travel Star GTX, ungeputzt

Zur Wasserdichtigkeit: da kann ich nur eine einzige eineinhalbstündige Regen­fahrt vor­weisen. Bei der haben die Stiefel brav dicht gehalten. Nach Mög­lich­keit würde ich aber immer Überzieher über die Stiefel ziehen, der Schonung des Leders wegen. In Tests waren Daytonas immer über alle Zweifel erhaben, was die Wasser­dichtig­keit angeht. Die Daytonas gewinnen aber sowieso alle Tests in der deut­schen Fach­presse (oder etwa nicht?), sind halt immer die teuersten.

Ich habe mich übrigens lange gegen Daytona-Stiefel gesträubt, weil mich die vie­len auf den Stiefeln verteilten grellen, indiskreten ›Daytona‹-Schriftzüge und ‑Logos abgestoßen haben. Die sind im richtigen Leben aber doch gar nicht sooo indiskret. Aus den Fotos in den Katalogen grellen die anscheinend deshalb so heraus, weil sie angeblitzt wurden.


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