Honda VT 500 E

Come Out on this Fine Honda

Tonn-Honda VT 500 E

Bernds VT vor grüner Wiese

Forumskollege ›Bernd‹ heißt auch richtig Bernd, hat seine PC11 um­gebaut, damit sogar die MO er­obert und stellt seinen Umbau hier auf vt‑500‑e.de eben­­falls ein­mal vor:

quotation Die VT 500 E ist das ideale Motorrad für mich Gelegenheitsfahrer mit ca. 4000 Kilometer im Jahr. Sie ist leicht zu fahren, sehr wirtschaftlich – mein Ver­brauch beträgt unter vier Liter auf 100 Kilometer, günstig im Unterhalt – 25 Euro Ver­sicherung im Jahr, billig in der Anschaffung – ca. 600 Euro – und sie hat, ein riesiges Plus, Kardan­antrieb. Und wenn man will, ist sie auf kurven­reichen Strecken und Pass­straßen ein absoluter Big-Bike-Schreck.

Das Einzige, was mir an der VT 500 E nicht so gefällt, ist ihr Aussehen. Das typi­sche 80er-Jahre-Plastikdesign mit eckigem Scheinwerfer in einer Lenker­ver­klei­dung, die stoßdämpferabdeckenden Seitenverkleidungen, die Stufen­sitzbank mit dem Heckbürzel. Das ist mir alles viel zu überladen. Ich hab es lieber schlichter und klassischer, im Stile einer Yamaha SR 500 etwa.

Deshalb habe ich mich zu einem Umbau entschlossen, der meiner Vorstellung von einem klassischen Naked-Bike sehr nahe kommt.

Als Erstes wurde die Front umgestaltet mit dem Rundscheinwerfer einer Bol d’Or, be­festigt mit Lampenhalterungen von Polo. Die Instrumente wichen den­jenigen der VT 500 C. Um sie so nah wie möglich am Lenker montieren zu können, musste ich die Kontrollleuchten absägen und mir aus einem Alublech und Leuchtdioden eine weniger ausladende Konstruktion fertigen.

PC11 mit PC08-InstrumentenPC11 mit PC08-Instrumenten

Der erste Schritt war getan. Aber so richtig zufrieden war ich noch nicht. Die Seitenansicht und das Heck entsprachen noch nicht meinen Vorstellungen.

Frontansicht nach UmbauFrontansicht nach Umbau

Ich besorgte mir ein Chromschutzblech einer Honda CB 750, ein Lucas-Rück­licht, die runden Blinker einer Cruiser-Honda für vorne und schwarze kleine Monkey-Blinker fürs Heck. Die Sitzbankgrundplatte habe ich abgesägt und mit einem dicken Alublech nach hinten verstärkt. Das Ganze provisorisch zusam­men­gesteckt sah dann wie auf dem folgenden Foto aus.

Im Großen und Ganzen war die VT jetzt fast so, wie ich sie haben wollte. Schön nackt und hinten schmal.

Noch ohne SeitendeckelNoch ohne Seitendeckel

Jetzt habe ich dem Tank die ›Ohren‹ hinten-unten abgesägt – nein, nicht dem schönen originalen perlmuttweißen, sondern einem aus meiner Teilesammlung –, das entstandene Loch zuschweißen lassen und den Tank weiß lackiert. Die Sitz­bank wurde von mir gepolstert und von einem Freund, der Polsterer ist, bezogen. Sieht doch schon ganz gut. 

Jetzt fehlen nur noch die Seitendeckel. Da hatte ich zunächst keine richtige Idee. 

Auf die Idee des auf dem Foto unten zu sehenden Tankdesigns hat mich ein Shelby Mustang gebracht. Weil ich aber oft mit Tankrucksack unterwegs bin, sollten die Tankseiten das Dekor tragen, nicht die Oberseite. Das kam dann aber später.

Tank mit zwischenzeitlichem Shelby-DesignTank mit zwischenzeitlichem Shelby-Design

Ich plante, mir einen scramblermäßigen Alu-Motorschutz zu bauen, damit in den Lüfterkorb keine Steinchen mehr gelangen könnten, die das Lüfterrad blo­ckie­ren, die Sicherung zum Schmelzen bringen und dadurch der Motor über­hitzen lassen könnten. 

Zur Materialbeschaffung begab ich mich auf einen Schrottplatz und sinnierte vor dem Alucontainer. Eine alte Aluschneeschippe schien mir genau das Rich­tige. Einen Motorschutz baute ich dann aber nicht mit der Schippe, nachdem ich fest­stellte, dass ihre Biegung sich wunderbar ins Rahmendreieck einfügte. Eisen­säge, Blechschere und eine Feile erledigten den Rest.

Aluschippenseitendeckel im RohzustandAluschippenseitendeckel im Rohzustand

Mit LKW-Bremsleitungsschellen ist sie an drei Punkten am Rahmen befestigt. Hält bombenfest.

Ursprünglich wollte ich die Deckel alufarben belassen, was am Motorrad aber zu klotzig wirkte. Also schwarz angesprüht. Passt.

Mit schwarzen Seitendeckeln vor herbstlichem SchuppenMit schwarzen Seitendeckeln

Eigentlich sollte das Motorrad schwarz-weiß bleiben. Puristisch, ohne von der Form ablenkende Farben und Schnörkel. Aber der nicht enden wollende Winter 2009/10 machte mir einen Strich durch die Rechnung. Das ewige Weiß des Schnees und die Monochromität der Landschaft ließen in mir den Wunsch nach Farbe reifen.

Ich habe beim Autobeschrifter Folie gekauft und einen Dekor, ähnlich dem originalen, ausgeschnitten und aufgeklebt. Dann noch eine dunkelblaue Linie gepinstript und fertig war das Gesamtkunstwerk.

Tonn-Honda im Herbst 2010Tonn-Honda im Herbst 2010

Was sich hier ganz leicht und schnell zu machen liest, ist in Wirklichkeit ein ewiges Probieren und Verwerfen. Bis die Sitzbank die richtige Form und den richtigen Komfort hatte, die blauen Tankaufkleber sich der Biegung des Tanks anpassten, das Pinstriping die optimale Dicke und den optimalen Pinselstrich hatte, die Hal­te­rungen für die Instrumente und Leuchtdioden in der richtigen Position waren, die Seitendeckel sich wirklich ins Motorrad einfügten, die Sitz­bank ordent­lich be­festigt war, und, und, und, das war schon ein heftiges Stück Arbeit. 

Weil ich fand, dass sich die Mühe gelohnt hatte, mein Motorrad wirklich ein­malig ist und mir supergut gefällt, habe ich mit der Zeitschrift MO Kontakt aufge­nom­men. Daraufhin wurde meine VT im Heft 12/2010 auf immerhin vier Seiten vorge­stellt. quotation


VT 500 auf der Nordschleife oder: Kurvensuhlen am Ring

Reinhard (Riederer) alias superbikeschreck hat – natürlich mit seiner umgebauten PC08 – die Nordschleife des Nürburgrings in Angriff genommen und erzählt hier die Geschichte …

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1 Jahr vt-500-e.​de

Site

Am 16. März 2009Und es hatte na­tür­lich seine Be­wandt­nis mit der Wahl ge­nau die­ses Tags – der 16. März 1984 war Erst­zu­las­sungs­tag mei­ner PC11, sie wurde am be­wus­sten Tag also flot­te 25 Jahre alt, die Gute. er­blick­te www.vt‑500‑e.de das Licht des Webs und ist al­so ein stol­zes Jahr alt ge­wor­den.

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PC11 – alle Farben & Formen

rotes D-Modell

Das hatte der Site schon immer gefehlt mangels Bildmaterial: die PC11-Mo­del­le in allen Farben und Dekors, halb­wegs im Ori­gi­nal­zu­stand – und das, wo es die PC11 doch nur in zwei Mo­del­len und die­se in je drei und ins­ge­samt nur vier Farb­tönen gab.

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Die Geschichte der VT 500 E

PC vor Störbrücke

Die Honda VT 500 E (Honda-interner Code: PC11) wurde von 1983 bis 1987 in Deutsch­land ver­trie­ben. Laut MOTOR­RAD 2/1992 wurden rund 4500 Ein­heiten ver­kauft. Der Listen­preis be­trug 1983 6798 DM plus 155 DM Nebenkosten,, was 3555 Euro ent­spricht.

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Das Mutterschiff

Factbook

Und was ist noch von Honda zu erwarten für uns VTler, außer dass Honda doch noch eine Menge Teile im Sortiment hat, wenn auch manchmal zu wirklich ab­ge­fah­re­nen Preisen?

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Der Kauf

Fahrplan

Ein Tag im Mai 2004. 4:00 Uhr, der Wecker piept. Viele Stunden vor seiner üb­lichen Dienstzeit. Aber es gibt einen guten Grund! In der Brief­tasche war­ten zwei Zet­tel auf ihren Ein­satz:

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Bücher

Clymer & Schrauberhandbuch

Einen Bucheli gibt es zwar nicht, al­ler­dings ei­nen Clymer für den­je­ni­gen, der mit der eng­li­schen Spra­che aus­rei­chend klar kommt:

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Historische Dokumente

Kundendienstheft

Hier ist die Abteilung ›Museum‹: es gibt Dokumente zu sehen, die keiner braucht, aber doch gern vorgezeigt werden wollen.

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Leben nach der VT 500 E?

›Und? Willst du ewig auf deiner VT rumrutschen?‹

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Devotionalien

PC11-Pin

Wer seine Zu­frie­den­heit/​Af­fi­ni­tät/​Lie­be mit oder zur VT 500 E de­mon­strieren will, für den hält der Markt einen Pin – von sehr or­dent­li­cher Qua­li­tät – be­reit.

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