Honda VT 500 E

Come Out on this Fine Honda

Kupplung: ›kleine‹ Wartung

O-Ring Kupplungsdeckel

Das Problem kennst du schon, oder es er­war­tet dich bald, oder ein Vor­be­sitzer hat bereits Ab­hilfe geschaffen:

Mein O‑Ring für die Kup­plungs­aus­rück­stange sab­berte lange Quar­tale lang, mal mehr, mal we­niger. Bis Saison­start 2010 und Kilometerstand 45.000 habe ich damit ge­lebt, ab und zu mal Teile der rechten Seite der Maschine mit dem Putz­lappen vom Ölnebel befreien zu müssen. Dann wurde der Ölnebel ein bisschen zu stark, und außerdem war ich skeptisch, ob meine Stiefel von der (leichten, aber doch) Dauerölung wirklich begeistert waren. 

O-Ring der KupplungsausrückstangeO-Ring der Kupplungsausrückstange

Und ich hab mich drangemacht, den O-Ring zu wechseln, wozu natürlich der rechte Motordeckel abmontiert werden musste.

Die Kupplungsfedern, eine noch mit einem merkwürdigen weißen Belag, die restlichen schon sauber gewischtDaher habe ich die Gelegenheit genutzt und die Kup­plungs­­federn mit 1,5 mm starken Unterlegscheiben hin­ter­legt. Die Federn hatten ihr Verschleißmaß von 37,4 mm so gut wie erreicht – erwartungs­gemäß, bei um und bei 40.000 km sind die bei vielen (so gut wie allen?) japa­ni­schen Motor­rädern aus den Achtzigern reif –  und meine Kupplung war auch zwei Mal oder so pro Saison durchgerutscht.

Das Anspruchsvollste bei den Arbeiten war übrigens, die Dichtflächen von Kup­plungsdeckel und Motorhäuse von den Dichtungsresten zu befreien, will sagen, das Ganze geht auch einem Halblaien an der Ratsche gut von der Hand.

Blick auf die KupplungBlick auf die Kupplung

Wo ich grad dabei war, habe ich ein paar Schrauben des Licht­ma­schi­nen­­deckels (also der auf der linken Seite), die gammelige Köpfe aufwiesen, gegen welche mit neuwertigen vom Kupplungs­deckel ausgetauscht, die außerhalb des Sichtbereichs liegen. Die Gammelköpfe habe ich dann mit trans­parentem Kon­ser­vierungs­wachs am Weiter­gammeln gehindert. Die Verwendung von auf­dringlich blanken Edel­stahl­schrauben am schwarzen Motor will ich gern so lange auf­schie­ben wie möglich – vielleicht kaufe ich deswegen dem HH sogar eines Tages seine wahr­scheinlich pervers teuren Original­schrauben ab.


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